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FAQ
Häufige Fragen und Fachbegriffe
Oft beantworten wir die gleichen Fragen oder erklären die gleichen Fachbegriffe. Hier findest du beides auf einen Blick. Hast du noch mehr Fragen? Dann frag uns einfach.
Häufige Fragen
Fachbegriffe
Waldbewirtschaftung und Holzproduktion
Wald als Lebens- und Erlebnisraum
Kontakt, Ausbildung und Zahlung
Der Entscheid, welche Bäume gefällt werden müssen, nennt man Anzeichnung. Dabei wird der sogenannte Aushieb mit einem Spray diagonal markiert.Der Betriebsplan ist ein forstliches Planungsinstrument. Der Zweck der periodischen Erneuerung der Betriebspläne besteht darin, die Ergebnisse des Forstbetriebes und dessen Umfeld zu analysieren und anhand des aktuellen Waldzustandes sowie der Formulierung wesentlicher strategischer Ziele die Betriebsführung für die nähere Zukunft zu planen.Als betriebliches Führungsinstrument soll der Betriebsplan dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Forstbetriebes zu verbessern und seine Existenz langfristig zu sichern.
Um den Boden und seine Lebewesen zu schützen, wird mit einer sogenannten Feinerschliessung (Rückegasse) festgelegt, wo der Waldboden am besten befahren werden kann. Die Feinerschliessung ist die Voraussetzung, um die empfindlichen Böden bestmöglich zu schützen.Jede Feinerschliessung wird im Wald mit einem blauen horizontalen Strich markiert und mit GPS erfasst und im Geoinformationssystem (GIS) digitalisiert. Es wird grosser Wert darauf gelegt, die Feinerschliessung wenn möglich nur bei guter Witterung zu befahren, um Schäden verhindern und den Boden zu schonen.
Als hoheitliches Gebiet wird der Perimeter Wald bezeichnet für den der jeweilige Revierförster zuständig ist.
Die Holzernte ist wichtig, um die Lebensbedingungen (Platz, Sonnenlicht, …) des Jungwaldes zu verbessern und so dessen Wachstum zu fördern. Die Verjüngung des Waldes ist wichtig für den langfristigen, gesunden Fortbestand unserer Wälder.Nachhaltige Waldnutzung erfordert ein kontinuierliches Abwägen zwischen wirtschaftlichen und ökologischen Interessen, um die unterschiedlichen Ansprüche an den Wald berücksichtigen zu können.
Bei diesem Ernteverfahren handelt es sich um die klassische Holzernte mit der Motorsäge, welche sich vor allem im Starkholzbereich und bei kleinflächigen Eingriffen bewährt.
Dieses Arbeitsverfahren ist eine Kombination aus der motormanuellen Ernte und dem Einsatz eines Harvesters (Vollernter) und eines Forwarders (Rückefahrzeug). Je nach Baumbestand und Gelände werden Maschinen von der kleinen bis zur oberen Leistungsklasse eingesetzt.Um bei diesem Holzernteverfahren möglichst bestandesschonend zu arbeiten und um den Bodendruck möglichst klein zu halten, wird grosser Wert auf ein gut geplantes Feinerschliessungssystem und einen erfahrenen Maschinisten gelegt.
Mit der Jungwaldpflege werden die gewünschten Baumarten in ihrer Entwicklung gefördert. Die Jungwaldpflege ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Wälder. Bund und Kanton unterstützen die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer mit Beiträgen.Jungwaldpflege ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Wie bei allen Investitionen, zahlt es sich aus, mit dem notwenigen Fachwissen, zum richtigen Zeitpunkt und genau dort anzusetzen, wo die Massnahmen am wirkungsvollsten sind. Da der Wald auch für die Gesellschaft von grosser Bedeutung ist, unterstützen Bund und Kanton die Waldeigentümer und Waldeigentümerinnen bei der Jungwaldpflege mit Beiträgen.Angestrebt werden: standortsgerechte, produktive, stabile, risikoarme, ökologisch wertvolle Waldbestände.
Kleinstrukturen wie Steinhaufen, Trockenmauern, Asthaufen, Gebüsche, Baumgruppen, Baumstrümpfe, Pfützen und Tümpel sowie Krautsäume sind für Tiere und Pflanzen wichtige Lebensräume.Gerade Asthaufen, die nach einem Holzschlag zurück bleiben, sind deshalb nicht ein Zeichen eines unaufgeräumten Waldes, sondern ein Zeichen der Artenvielfalt. Diese Strukturen sind ein Zeichen eines naturnahen Waldbaues.
Seit über 100 Jahren ist die Nachhaltigkeit gesetzlich verankert. Dies bedeutet, dass nicht mehr Holz genutzt werden darf als nachwächst. Um den Wald langfristig zu erhalten, betreibt das Forstrevier Thalwil eine nachhaltige Waldpflege im Dauerwaldprinzip. Grundlage dazu bildet die forstliche Planung, die auf den rechtlichen Grundlagen des Kantons basiert.
Waldränder mit einem bunten Strauchgürtel und blütenreichem Krautsaum beherbergen viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten. Um die Artenvielfalt in strukturarmen Waldrändern zu fördern, wird der Waldrand ausgelichtet. So kann sich ein ausgedehnter Strauchgürtel entwickeln. Die Sträucher werden periodisch zurückgeschnitten, damit Raum für einen üppigen Krautsaum entsteht.
Im Zusammenhang mit Holz steht die Abkürzung TFM für Tariffestmeter.Ein Tariffestmeter ist ein forstwirtschaftliches Mass für das Holzvolumen von stehenden Bäumen. Es entspricht einem Kubikmeter fester Holzmasse (ohne Hohlräume, wie sie etwa bei gestapeltem Holz vorkommen), die anhand standardisierter Tabellen – den sogenannten Tarifen – geschätzt wird.
Waldbau bezeichnet die Lenkung der Waldentwicklung durch menschliche Eingriffe zur Erreichung bestimmter Ziele.Der Förster entscheidet, zusammen mit dem kantonalen Kreisforstmeister und den Waldbesitzern, welche Bäume zugunsten eines anderen gefällt werden. Er berücksichtigt dabei die verschiedenen Eigenschaften der Baumarten und deren Bedürfnisse.
Mit astfreiem Qualitätsholz lässt sich eine deutlich höhere Wertleistung erzielen als mit Massensortimenten. Die sorgfältig ausgeführte Wertastung ist daher in vielen Fällen eine lohnende Investition.Ein wichtiges Ziel der Waldpflege im Wirtschaftswald ist die Produktion von qualitativ hochwertigem Holz. In dafür geeigneten Beständen müssen die Wertträger frühzeitig und zielgerichtet gefördert werden. Mit geeigneten Massnahmen lässt sich bereits bei der Bestandesbegründung und später bei der Bestandespflege die Stammqualität verbessern.Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist ein astfreier Schaft. Soll Qualitätsholz produziert werden, sind deshalb die natürliche und künstliche Astreinigung besonders wichtig.
Für einen gesunden, sicheren und vielfältigen Wald. Heute und für kommende Generationen.
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